Die Metabolic Balance Diät im Focus | Vitalamin Diäten
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Metabolic Balance Diät

Bereits der Name Metabolic Balance Diät verdeutlicht, dass es sich hier um eine innovative und äußerst moderne Variante handelt. Der Entwickler dieses Konzepts ist Wolf Funfack, ein renommierter Internist aus Oberbayern, der auf Basis eines speziellen Computerprogramms Bluttests auswertet und damit ganz individuelle und auf die jeweilige Person maßgeschneiderte Ernährungspläne – auch Verhaltenspläne – entwirft.

Dass Metabolic Balance positive Effekte auf den gesamten menschlichen Organismus haben kann, ist längst nachgewiesen. Genau in dieser Aussage steckt aber auch der eigentliche Knackpunkt: Bei diesem Konzept handelt es sich nicht wirklich um eine Diät. In erster Linie geht es um die Regulierung des ins Ungleichgewicht geratenen Stoffwechsels. Die körpereigenen Kräfte inklusive der bioenergetischen Zellkommunikation sollen auf diesem Wege wieder reguliert und in ganzheitliche Harmonie gebracht werden.

Es geht um die natürliche Normalität, mit der ein gesteigertes Wohlgefühl ermöglicht werden soll. Dass das zugleich ein Abnehmen unterstützen kann, ist lediglich ein angenehmer Nebeneffekt. Insofern ist bereits die Bezeichnung Metabolic-Diät nicht korrekt und für diejenigen, die sich eine Gewichtsreduktion wünschen, eher irreführend. Der Vergleich mit einem traditionellen Diätplan ist also so hinkend wie der von Äpfeln mit Birnen.

Machbar aber teuer

Ohne Sport abnehmen, das ist mit Metabolic Balance möglich, wenngleich nicht der Grundgedanke. Das Programm ist ziemlich kostspielig und nicht jeder verfügt über das notwendige Budget, dieses Konzept überhaupt anzugehen. Zudem muss man mental überhaupt bereit sein, sich dem Prozedere der mehrfachen Blutkontrolle zu unterziehen, was letztlich auch eine medizinische Komponente hat. Wer Gewicht verlieren möchte, ist üblicherweise nicht krank, sondern hat sich ganz einfach ein Ziel für die eigene Traumfigur gesetzt. Zwar steht fest, dass diese Methode positive Auswirkungen zeigt. Dass das Blutbild aber irgendwelche Rückschlüsse auf das Abnehmen erlaubt und damit Abnehm-Tipps geben kann, darüber existieren keinerlei wissenschaftlich fundierte Fakten. Und – aus welchen Gründen auch immer – die Details und Grundlagen werden von Metabolic Balance nicht offengelegt und können keiner medizinischen Prüfung unterzogen werden.

Lieber den bewiesenen Weg gehen

Stellt sich die Frage, weshalb viel Geld für eine Diät ausgegeben werden sollte, die erstens keine Diät ist und zweitens ihre Wirksamkeit und Existenzberechtigung bislang nicht unter Beweis stellen konnte. Als weitaus einfachere Möglichkeit kann beispielsweise Vitalamin genutzt werden. Bei dieser zeitgemäßen Nahrungsergänzung berichten viele Anwender davon, dass das Hungergefühl deutlich verringert und dadurch bereits nach kurzer Zeit das eigentliche Abnehmen eingeleitet wird. Umso angenehmer, als Vitalamin frei von Pharmaka ist und aus einer wirksamen Zusammenstellung von lebenswichtigen Vitaminen, Mineralen und Pflanzenextrakten besteht. Erfolgloses Abnehmen wirkt sich negativ auf die Psyche und das Selbstwertgefühl aus. In diesem Sinne ist es dringend zu empfehlen, von Anfang an auf die richtige und wirksame Nahrungsergänzung zu setzen.

Metabolic Balance: Fastenkur und strenge Phase

Im nächsten Schritt bereitet Metabolic Balance den Körper auf die Hauptphasen des Programms vor: Der Teilnehmer soll durch eine kurze Fastenkur von etwa zwei Tagen entschlacken. Dem folgt die strenge Umstellungsphase. Sie dauert 14 Tage oder länger an, je nachdem, wann das zuvor festgelegte Wunschgewicht erreicht ist. Nur dreimal täglich gibt es Nahrung im Abstand von mindestens fünf Stunden. Kritiker bemängeln diese Vorgabe: Sie sei aus ernährungswissenschaftlicher Sicht nicht klar, weil gerade Zwischenmahlzeiten Leistungstiefs vorbeugen könnten. Die Mengen der erlaubten Lebensmittel sind stark reguliert.

Weitere Grundregeln sind, mindestens zwei Liter Wasser pro Tag zu trinken, Eiweiß vor Kohlenhydraten zu konsumieren und kein Essen nach 21 Uhr zu sich zu nehmen. Ein Beispieltag in der strengen Phase kann folgende Lebensmittel enthalten: zum Frühstück 200 Gramm Joghurt und einen Apfel. Zum Mittagessen 125 Gramm Geflügel mit 130 Gramm Gemüse und zum Abendbrot 135 Gramm Fisch und 140 Gramm Gemüse.

Metabolic Balance: Die gelockerte Phase verführt mit Cheating-Days

Im Anschluss an diese strengen Vorgaben kann der Teilnehmer am Metabolic Balance Programm etwas aufatmen: Zwar setzt sich der Ernährungsplan der strengen Phase grundsätzlich fort. Erlaubt sind aber so genannte Cheating-Days. Sie sollen den Stoffwechsel wieder aktivieren und fit machen. Zwei Tage lang, jeweils am Anfang und am Ende einer strengen Diätwoche, gibt es keine Verbote. Erlaubt ist, was schmeckt. Kritiker bemängeln, dass es auch für dieses „Körperschockprogramm“ keinen wissenschaftlichen Hintergrund gebe.

Metabolic Balance-Ernährungsplan für das ganze Leben

Die letzte Phase soll dafür sorgen, dass du dem Metabolic Balance-Ernährungsplan ein Leben lang treu bleibst und somit deine Erfolge beibehältst. In der so genannten Erhaltungsphase gibt es keine Empfehlungen für Kalorienmenge oder Nahrungsmittelwahl. Was Spezialisten zufolge viel wichtiger ist, ist die Mahlzeitenfrequenz – dreimal am Tag, dazwischen gibt es nur Wasser. Außerdem sollte jede Mahlzeit reich an Eiweiß sein.

Kritik von Verbraucherschützern

Das Fazit von Verbraucherschützer fällt eher kritisch aus: Die kalorienarme Diät eigne sich grundsätzlich zur Gewichtsabnahme. Die individuelle Lebensmittelauswahl sei wissenschaftlich aber nicht nachzuvollziehen und nicht an die Saison angepasst, denn zum Beispiel würden häufig exotische Früchte empfohlen.

Die Festlegung auf eine eingeschränkte Lebensmittelliste erscheine zudem wenig alltagstauglich und auf Dauer kaum durchhaltbar – eine anschließende Gewichtszunahme sei fast vorprogrammiert.